Laufen mit der Polar M 400

Wer mit dem Laufen beginnt, benötigt anfangs keinerlei Technik, Apps oder Schnickschnack. Das Laufen aktiv zu erleben und sich ganz auf seinen Körper zu konzentrieren ist am Anfang die beste Wahl und hilft, auf den eigenen Rhythmus zu hören. Kein Druck, keine Bestzeiten oder Kilometer, die man schaffen muss, Allerdings kommt dann doch der Zeitpunkt, an dem man es wissen muss…Wie weit komme ich? Wie schnell bin ich? Und da kommt dann die Technik ins Spiel…

Design ohne Titel (8)

Für meine Anfangsphase im Lauftraining habe ich die POLAR M 400 zu meinem persönlichen Laufbegleiter gemacht.
Neben dem Tracken der Laufwege per GPS hält sie viele weitere Funktionen bereit. Als Aktivitäts-Tracker kann sie täglich getragen werden und sammelt eure Bewegungen und Aktivitäten für das Erreichen des täglichen Aktivitäts-Ziels.
Für Laufanfänger besonders interessant ist der Timer, in dem man die Intervallzeiten, die man zu beginn einhalten sollte, einstellen kann. Mit einem Signalton werden die Intervalle begonnen und beendet und das hilft natürlich, die 3×5 Minuten zu laufen ohne ständig auf die Uhr zu schauen oder 3km zu laufen, ohne den Flow unterbrechen zu müssen, weil man zur km-Angabe auf der Uhr klicken muss.
Es gibt einige schöne Einstellungen und Möglichkeiten, die diese Uhr bietet, ohne mit zuviel Schnickschnack, den man nicht benötigt, zu belasten.
Das Preis-/Leistungsverhältnis bei dieser Uhr finde ich top und ich möchte meine „Polly“ nicht mehr missen. Ja, sie hat tatsächlich einen Namen bekommen…

DSCF3259Am Arm kommt sie, wie man sieht, recht groß daher, da muss man sich schon etwas dran gewöhnen. Als täglicher Tracker ist sie da fast nicht mehr dauerhaft tragbar, aber für solche Zwecke gibt es ja dann andere Möglichkeiten, die eleganter und doch etwas schicker sind. Zum Lauftraining allerdings ist sie absolut zu empfehlen.

 

 

 

 

Nachdem ich dann also die ersten Schritte mit Uhr gelaufen bin, habe ich das Equipment erweitert und mir noch den passenden Herzfrequenzmesser besorgt, der als Brustgurt getragen wird und die Herzfrequenz per Bluetooth direkt an die Uhr sendet. So kann später das Training noch optimiert werden.
Der Gurt sowie die Uhr können übrigens nach dem Sport einfach unter laufendem Wasser abgespült werden ohne Schaden zu nehmen.

DSCF3260Mit dieser Laufuhr kann man also nichts falsch machen und die Welt der Lauftechnik erstmal beschnuppern.
Zum Auswerten wird die Uhr einfach an den PC gekoppelt und alle Daten können dann im persönlichen Polar Flow-Tagebuch ausgewertet und betrachtet werden.
Mir macht es einen riesen Spaß und kleine Lauferfolge können, gerade in der Anfangszeit, sehr motivierend wirken und anspornen.

 

 

 

Einziges Manko: der Brustgurt kann unter dem Lauf-BH doch etwas einengen. Hier hilft es, den Gurt nicht direkt unter dem Lauf-BH-Rand zu platzieren sondern darunter. Die Herzfrequenz kann trotzdem gut gemessen werden und man fühlt sich nicht so eingeengt. Da der Gurt in der Größe variabel ist, ist auch hier noch Spielraum.

Und wenn alles drückt und zu viel ist, dann lauf ich einfach wieder ohne Technik.
Denn darum geht es ja am Ende: Entspannen, Laufen und die Welt für einen Moment vergessen.

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