Gerolsteiner Keltenpfad 2/3

Der Gerolsteiner Keltenpfad. Endlich! Nach dem Abbruch der Wanderung bei unserem letzten Besuch in Gerolstein, haben wir diesmal die Dietzenley bewandert und konnten den wunderbaren Ausblick vom Aussichtsturm auf das Gerolsteiner Land genießen.

Endlich auf dem Keltenpfad

Wir haben uns wieder auf den Keltenpfad gemacht und konnten dieses Jahr endlich die Dietzenley bestaunen. Begonnen hat unsere Wanderung am Fuße der Löwenburg, wo wir über eine doch ordentlich anstrengende Treppe zur Burg aufgestiegen sind. Wer hier schon keine Lust mehr hat, kann übrigens unten ein paar weniger Treppen steigen und geht in das schöne Naturkundemuseum. Allerdings lohnt sich der Aufstieg am Anfang der Etappe sehr und der Ausblick über Gerolstein und auf die Munterley sind absolut empfehlenswert.

 

Aufstieg zum Heiligenstein

Von der Löwenburg aus folgen wir dem Eifelsteig weiter zum Heiligensteig. Der Aufstieg hier ist ein wenig steil und kleine Schritte bringen mich hier weiter als große. Ansonsten geht einem flink die Puste aus. Ist man dann angekommen wird man aber schnell für die Mühe belohnt und hat eine wunderbare Aussicht auf die Kasselburg und kann sich auf den großen Liegebänken nach dem Aufstieg entspannen.

Next Stop: Büschkapelle

Nach kleiner Pause geht die Wanderung weiter und wir ziehen Richtung Büschkapelle. Nicht weit vom Heiligenstein am Fuße der Dietzenley steht die kleine Wallfahrtskapelle. Graf Karl Ferdinand von Gerolstein und seine Gemahlin haben diese errichten lassen, nachdem Sie einen Überfall auf Ihre Kutsche überlebt haben. Die Gräfin wollte nun ihren Dank an Gott in Form einer kleinen Kapelle ausdrücken. Außerdem wurde ein wenig weiter das Grafenkreuz errichtet. Die Kapelle ist zu besichtigen und wird noch heute für z.B. Messen und Zusammenkünfte genutzt, wie wir auf unserem Rückweg gesehen haben.

 

Weiter gehts!

Der Weg zur Dietzenley ist fast geschafft. Wir machen uns also weiter auf den Weg nach oben und passieren hier die beiden Denkmale Grafenkreuz und Davitskreuz. Auf dem Weg können Naturfreunde außerdem viel über Wald und Bäume lernen und finden am Wegesrand viele Beschilderungen verschiedener Bäume und interessante Infos über diese. Der Weg zur Dietzenley ist noch einmal teilweise ordentlich steil aber wirklich schön. Die Route wurde für mich schnell zu meiner Lieblingsroute.

Oben angekommen treffen wir als Erstes auf den berühmten Ringwall, der die Kelten vor Übergriffen schützen sollte. Wir wandern drum herum und erreichen dann schliesslich den Aussichtsturm der Dietzenley. Hier befand sich eine alte ehemalige Keltenburg, deren Reste noch im Wald zu finden sind. Der Ausblick von hier ist unglaublich und wir machen unsere verdiente Teepause hoch oben am Rande der Dietzenley und genießen den Blick ins Gerolsteiner Land. Wir befinden uns hier nun auf 618m ü NHN.

Meine Lieblingsroute

Ich bin super froh, dass wir diese Route noch einmal gelaufen sind und muss sagen, dass diese tatsächlich meine Lieblingsroute geworden ist. Ein wunderschöner Wanderweg (auch für Nordic Walker geeignet) entlang toller Sehenswürdigkeiten, vielfältige Natur und ein grandioser Ausblick machen die insgesamt mehr als 10km zu einem top Tagesausflug. Man muss schon etwas Anstieg in Kauf nehmen, den man am besten mit kurzen Schritten und ein paar Pausen absolviert. Aber die Route ist es absolut wert. Auch Baumfans kommen hier voll auf ihre Kosten und können sich entlang der Strecke über alle Baumbestände informieren.

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Tour über den Gerolsteiner Keltenpfad!
Und wer jetzt noch ein wenig Natur vertragen kann, der schaut mal, was wir auf dem Felsenpfad erlebt haben!

 

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